
Bericht über die Veranstaltung „Saiten der Sicherheit: Künstlerische Perspektiven zum Schutz der Familie und zur Stärkung der Frau“
Wien – 16. November 2025 | 16:00 Uhr
Die Nationale Syrische Gesellschaft in Österreich – Büro für Familie, Beratung und psychologische Unterstützung veranstaltete am 16. November 2025 im Zentrum für Kunst für die Freiheit eine Veranstaltung unter dem Titel „Saiten der Sicherheit: Künstlerische Perspektiven zum Schutz der Familie und zur Stärkung der Frau“.
An dem Treffen nahm eine Gruppe von Frauen teil. Im Mittelpunkt standen der offene Austausch, das gegenseitige Zuhören sowie die Auseinandersetzung mit familiären, sozialen und psychischen Herausforderungen, mit denen Frauen und Familien im Leben in der Migration konfrontiert sein können.

Eröffnung der Veranstaltung
Der Präsident der Nationalen Syrischen Gesellschaft in Österreich, Herr Sami Al-Aboud, eröffnete die Veranstaltung und begrüßte die anwesenden Frauen.
In seiner Ansprache erklärte er, dass der Titel „Saiten der Sicherheit“ bewusst gewählt wurde, um die zentrale Rolle der Frau für das Gleichgewicht und die Stabilität der Familie hervorzuheben. Familie und Frau seien wichtige „Saiten“, die einer Gesellschaft ihre Stimme und ihre Harmonie verleihen.
Er betonte zudem, dass der Veranstaltungsort – das Zentrum für Kunst für die Freiheit – die Möglichkeit eröffne, Fragen rund um Familie und die Stärkung der Frau aus einer künstlerischen und menschlichen Perspektive zu betrachten und einen geschützten Raum für Dialog, Begegnung und Erfahrungsaustausch zu schaffen.
Ziel der Veranstaltung sei es, einander zuzuhören, eine unterstützende Atmosphäre zu schaffen und Frauen die Möglichkeit zu geben, ihre Erfahrungen und Anliegen zu teilen und die Lebensrealität von Familien in der Migration besser zu verstehen.
Dabei unterstrich Al-Aboud die Bedeutung solcher Begegnungen für die psychische Gesundheit, die persönliche Ausdrucksfähigkeit und die Stärkung der Frau.
Gesprächsrunden zu Familie und psychischer Gesundheit
Im weiteren Verlauf fanden Gesprächsrunden statt, die von Herrn Hussein Shabher, Fachberater für Familienbetreuung und psychische Gesundheit, begleitet wurden.
Er hörte den Teilnehmerinnen aufmerksam zu, nahm ihre Fragen und Anliegen auf und ging auf die von ihnen angesprochenen Themen ein. Dabei vermittelte er die Inhalte in einer einfachen, verständlichen und nahbaren Form, sodass ein offener und vertrauensvoller Austausch entstehen konnte.
Die Gesprächsrunden trugen dazu bei, Barrieren abzubauen und eine Atmosphäre von Vertrauen und gegenseitigem Verständnis zu schaffen. Die Teilnehmerinnen erhielten Raum, ihre persönlichen Erfahrungen zu schildern und über psychische und soziale Herausforderungen des Familienlebens in der Migration zu sprechen.
Mehrere Teilnehmerinnen betonten, wie wichtig solche geschützten und unterstützenden Räume für sie seien. Sie hoben insbesondere deren Bedeutung für das Gefühl von Sicherheit, Verbundenheit und Zugehörigkeit hervor.
Darüber hinaus äußerten die Teilnehmerinnen den Wunsch nach einer Fortsetzung solcher Angebote, die sich mit Familie, Frauenförderung und psychischer Gesundheit beschäftigen.
Positives Interesse an der Arbeit der Gesellschaft
Die Veranstaltung stieß auf positive Resonanz und eine aktive Beteiligung der anwesenden Frauen.
Besonders hervorzuheben ist das deutlich bekundete Interesse an einer Mitgliedschaft in der Nationalen Syrischen Gesellschaft in Österreich. Mehrere Teilnehmerinnen äußerten den Wunsch, der Gesellschaft beizutreten, sich aktiv an ihren Aktivitäten zu beteiligen und ihre gesellschaftliche Arbeit zu unterstützen.
Dank und Anerkennung
Zum Abschluss der Veranstaltung spricht die Nationale Syrische Gesellschaft in Österreich dem Zentrum für Kunst für die Freiheit ihren herzlichen Dank für die Gastfreundschaft und die Bereitstellung eines Raumes aus, der Begegnung, Dialog und gegenseitige Unterstützung ermöglicht hat.
Ein besonderer Dank gilt Herrn Ibrahim Barghoud für seine Zusammenarbeit und seinen Beitrag zum erfolgreichen Gelingen der Veranstaltung.
Ebenso dankt die Gesellschaft allen Teilnehmerinnen für ihre Offenheit, ihre aktive Beteiligung und die wertvollen Beiträge zu den gemeinsamen Gesprächen.
Die Nationale Syrische Gesellschaft in Österreich bekräftigt ihr Engagement, ihre Arbeit zur Unterstützung syrischer Familien fortzusetzen und zielgerichtete Programme anzubieten, die zu mehr Sicherheit, Stabilität und Ausgeglichenheit im Leben der Menschen beitragen.
Gleichzeitig möchte die Gesellschaft die Rolle der Frau stärken, ihre Teilhabe fördern und ihr Möglichkeiten eröffnen, sich in unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen aktiv einzubringen.
Presse- und Medienbüro
Nationale Syrische Gesellschaft in Österreich
Fotografie: Künstler Ibrahim Hajjo